„Ein Neuanfang“ von Kimberly Ann Leipold

Viele Schicksalsschläge musste sie erleben. Tod, Schmerz, Trauer und Verlust, doch es gibt einen Lichtblick für sie. Werden eine flüchtige Urlaubsbekanntschaft und ein Umzug ihr helfen können? Wird sie einen Neuanfang wagen und glücklich werden?

Kindle | Tolino | Taschenbuch

Ganz ehrlich, sie wusste nicht, warum sie sich das immer wieder an tat, denn immer wurde sie enttäuscht und verletzt.
Das ging schon so lange so … damals als sie 17 war lernten sie und Theo sich kennen, er war 2 Jahre älter als sie, doch das störte sie nicht. Schnell verliebten sie sich ineinander und konnten glücklicher nicht sein. Nach einem Jahr Beziehung zogen sie zusammen, naja er war bei Phoebe eingezogen, weil sie ihre große Wohnung nicht aufgeben wollte und genug Platz für sie beide war auf alle Fälle da. Selbst da lief noch alles harmonisch. Es fing vor einem Jahr ungefähr an, da waren sie schon 3 Jahre zusammen, als er seinen Job verloren hatte. Seit dem saß er nur zuhause und spielte an seiner Konsole rum oder sah fern, natürlich durfte das Bier nicht fehlen, später war es denn der Whiskey.
Das war ja noch alles in Ordnung, denn er hatte sein Job verloren und musste damit erstmal klar kommen, doch Wochen später war es noch genauso, immer wenn sie von der Arbeit heim kam war er betrunken, hatte schlechte Laune und natürlich durfte sie den Dreck weg räumen, den er veranstaltet hatte. Wenn sie ihn fragte, ob er nicht mal weniger trinken oder ihr helfen wollte, bekam sie nur doofe Sprüche an den Kopf geworfen und dann ging er einfach. Meist kam er erst spät nachts nachhause, manchmal sogar erst am nächsten Morgen als sie zur Arbeit musste.
Sie verstand es nicht, warum er sich so benahm, langsam sollte er doch mal mit seinem Leben klar kommen und sich ein Job suchen, doch das tat er nicht.
Nach einem halben Jahr wollte sie ihn zur Rede stellen was das denn alles sollte, doch auch dies brachte nichts und seit dem streiten sie ständig und ab und an bekam sie auch mal ein Schlag von ihm. Anfangs dachte sie noch, es tat ihm leid und es wäre nur durch die Wut gekommen, die sich während des Streits bei ihm entwickelt hatte, doch nun schlug er sie auch, wenn sie gar nichts getan hatte. Sie brauchte nur etwas machen oder sagen was ihm nicht passte und er holte aus.
Doch das schlimmste war in der Nacht vor knapp einem Monat passiert. Wie so oft kam er Sturz betrunken nachhause, als sie schon schlief, doch plötzlich wurde sie wach, weil jemand sie berührte. Im ersten Moment hatte sie Angst es könnte ein Einbrecher sein, doch sie beruhigte sich schnell wieder, als sie sah das es Theo war und wollte weiter schlafen. Doch er sah das anders und fing weiter an sie zu berühren, überall an ihrem Körper, doch sie wollte das nicht, nicht in seinem Zustand. Aber egal was sie tat oder versuchte er hörte nicht auf und riss ihr einfach die Kleidung von ihrem Körper. Nicht mal als sie weinte und ihn an flehte, dass er aufhören sollte, hörte er auf sie, sondern machte einfach weiter und hörte erst auf, als er sie gegen ihren Willen nahm und sich seine Befriedigung geholt hatte. Erst dann ließ er von ihr ab und ließ sie nackt und weinend auf dem Bett zurück, als er aus der Wohnung verschwand.
Seit dem hatte sie ihn nicht mehr gesehen, geschweige eine Nachricht oder ähnliches von ihm erhalten. Doch sie war froh darüber, sie wollte ihn nicht mehr sehen, ihre Gefühle waren nach einer gewissen Zeit auch verschwunden, was ihr vor ein paar Wochen klar wurde.
Vor 2 Wochen fasste die den Entschluss das sie von hier verschwinden würde. Sie würde nach New York ziehen und dort ein neues Leben anfangen und hoffte, dass sie ihn nie wieder sah. Außerdem hatte sie Angst davor, was passieren würde, wenn sie einfach abhauen würde und sie sich dann wieder sehen würde, sicherlich wäre er nicht gut auf sie zu sprechen und nach allem was vor gefallen war, traute sie ihm alles zu.
Eine Wohnung hatte sie auch schon gefunden, mitten in der Innenstadt, eine 4 Zimmer Wohnung mit Balkon und wundervoller Aussicht auf die ganze Stadt. Ein Job als Sekretärin bei Johnson Enterprise hat sie auch schon in der Tasche, hatte sich online beworben und da sie ausgezeichnete Zeugnisse und Erfahrung aufweisen konnte, bekam sie per E-Mail die Bestätigung und ihren Vertrag, den sie sofort durch gelesen hatte und zurück schickte, nachdem sie unterschrieben hatte.
Natürlich konnte sie sich damit keine Wohnung in der Innenstadt leisten, jedoch arbeitete sie nur, weil es ihr Spaß machte und Abwechslung brachte, denn Geld hatte sie mehr als genug, stammte sie doch aus einer wohlhabenden Familie und hatte alles geerbt, als ihre Eltern vor 5 Jahren starben, was Theo aber zum Glück nicht wusste, das sie so viel Geld besaß.
Ihre Eltern besaßen viele Aktien und eine erfolgreiche Firma hier in New York, die im Export und Import Handel sehr erfolgreich war. Sie trug den Namen International InEx. Die Aktien verkaufte sie für eine große Summe an Geld und die Firma leitete ihr stellvertretender Geschäftsmann Herr Lucas Tyler, sie hatte von der Leitung einer Firma keine Ahnung, wollte es auch gar nicht wissen und Lucas machte seinen Job hervorragend und dadurch konnte sie sich diese ganzen Sachen auch leisten.
Momentan wartete sie auf den Umzugswagen, der ihr ganzes Hab und Gut nach New York bringen sollte. Sie würde mit ihren geliebten Auto, ein Audi R8 in einem strahlenden Rot und getönten Scheiben, hinter herfahren. Sie war froh ihren Wagen endlich wieder nutzen zu können, stand dieser doch meist versteckt in einer Garage, von der Theo nicht wusste. Ihren alten Wagen hatte sie verkauft.
Theos Sachen hatte sie alle zu seiner Mutter schicken lassen.
Als der Umzugswagen endlich da war, waren nach 2 Stunden all ihre Sachen darum verstaut und der Wagen setzte sich im Bewegung.
Bevor Phoebe los fuhr, schaute sie such noch einmal in der Wohnung um, in der sie fast 5 Jahre gelebt hatte. Danach ging sie hinaus zu ihrem Auto und fuhr los und folgte dem Umzugswagen nach New York, auch wenn sie diesen nicht mehr sah.
Nach mehreren Stunden kam sie in New York an und bestaunte die Stadt, es war wunderschön hier. Als sie an dem Hochhaus an kam, in der sich ihre Wohnung befand, parkte sie ihr Auto in der Tiefgarage. Hier besaß sie schon zwei eigene Parkplätze, denn sie würde sich noch einen etwas schlichteren Wagen zu legen. Als ihr Auto stand, ging sie zur Rezeption und holte ihren Schlüssel.
Nach dem sie den Kaufvertrag der Wohnung unterschrieben hatte, das Geld hatte sie dafür schon letzte Woche überwiesen gehabt, ging sie zum Fahrstuhl, zog ihre Schlüsselkarte durch den Kartenschlitz und fuhr in den 10 Stock, da sich hier ihre Wohnung befand.
An dieser angekommen, staunte sie nicht schlecht. Sie war genauso schön, wie sie ihr beschrieben wurde und da war sie echt froh drüber, denn es hätte auch anders kommen können.
Nun wartete sie nur noch auf den Umzugswagen, der ungefähr in einer Stunde ankommen würde und dann könnte ihr Leben neu beginnen. Sie freute sich darauf, auf New York und ihren neuen Job, denn sie hatte viel durchgemacht und war bereit für ihren ganz eigenen Neuanfang.

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