„Das kommt von oben, da können wir nichts machen!“ von Andreas Koch

Immer wieder wird Andreas Koch im Laufe seines Lebens mit dem Satz „Das kommt von oben, da können wir nichts machen.“ konfrontiert – ob in der Jugend, seiner Tätigkeit als Polizeibeamter oder jetzt in der Gastronomie. Er hat das Gefühl, dass Werte wie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Geradlinigkeit in unserer Gesellschaft nicht mehr zählen. Mit eben diesen positiven Eigenschaften eckt er überall an – vor allem im Berufsleben.

Andreas nimmt die Leserinnen und Leser mit auf seine Reise durch ein Leben voller Erlebnisse, die genau seinen Charaktereigenschaften widersprechen. Er vermittelt, dass nicht alles, was von oben vorgegeben wird, sinnvoll ist und vor allem nicht hingenommen werden muss.

Andreas Koch | Tredition-Shop | Taschenbuch

Mein Vorgesetzter Thomas war einer von vielen Vorgesetzten, die nur den Dienst kannten und für ihn lebten. Er hatte sein halbes Leben große Verfahren betrieben und geleitet. Da wurde eben das Private zugunsten des beruflichen Erfolges hintenangestellt und viele unbezahlte Überstunden geleistet. Wer so etwas bereitwillig tut, erwartet dies natürlich auch von seinen Leuten, ohne dass die gleichen Lorbeeren winken würden. Er war erst seit Kurzem mein Vorgesetzter, den ich aber bereits seit meiner Ausbildung im mittleren Polizeidienst vor über 20 Jahren kannte.
Außerdem hatte er erst vor Kurzem dafür gesorgt, dass ich von meiner letzten Tätigkeit, die mir eigentlich Spaß gemacht hatte, in den Keller der Dienststelle verfrachtet wurde, um mich dort mit Drogendelikten herumzuschlagen. Das war gar nicht mein Ding.

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