„The Vandraren Stories: Buch II – Geisterkrieger“ von Michelle Mittag

Taminas Welt steht Kopf: Sie versucht, ihr geheimes Leben als Geisterjägerin mit ihrem normalen Schulalltag in Einklang zu bringen und sich gleichzeitig über ihre Gefühle für ihren Geisterjägerpartner Arwan klarzuwerden. Genau in diesem Moment treten Jaropolk und Ke’Indra erneut auf den Plan. Doch was hat es mit diesen beiden gruseligen Gestalten auf sich, die es so gnadenlos auf Tamina abgesehen haben? Und dann steht auch noch die gefürchtete Geisterkrieger-Prüfung an …

Das Buch enthält ein eigens dafür komponiertes Lied, verfasst von dem US-amerikanischen Musiker Michael Clemente.

Website | Kindle | Taschenbuch | Hardcover

Buchtrailer | The Vandraren Stories: Buch II – Geisterkrieger

Es ist dunkel, ich kann so gut wie nichts sehen. Ich spüre, dass ich auf dem Rücken liege und meine Arme schützend um meinen Körper geschlungen habe. Ich liege auf etwas Hartem, Kantigem. Um mich herum ist alles totenstill.
Ich rieche den leichten Geruch von Tannennadeln und vermute, dass ich in einem Wald bin und mit dem Rücken auf einer Baumwurzel liege. Doch mein Blick ist verschwommen, mein
Puls rast und mein ganzer Körper tut weh.
Plötzlich höre ich zwei gackernd lachende Stimmen über mir. Mein ganzer Körper stöhnt vor Schmerz. Die beiden Stimmen scheinen sich an meinem Schmerz zu laben und ich will nur
noch, dass sie weggehen. Ich strenge mich ein letztes Mal an und für den Bruchteil einer Sekunde wird mein Blick klar. Jaropolk und Ke’Indra stehen über mich gebeugt da und lachen. Jaropolk hält einen spitzen, langen Gegenstand in der Hand, doch ich kann nicht erkennen, was es ist. Mit einer letzten Kraftanstrengung versuche ich, nach dem Bogen neben mir zu greifen. Intuitiv weiß ich, dass er dort liegen muss. Doch ich schaffe es nicht, das schön gearbeitete Material mit den roten Einlagen zu erreichen.
Mit einem Mal fühle ich einen brennenden Stich auf meinem rechten Unterarm.
Ganz kurz, bevor meine Sinne schwinden, höre ich eine Stimme rufen: „Lasst sie in Ruhe!“
Ich höre, wie Jaropolk und Ke’Indra wütend etwas erwidern, danach höre ich Kampflärm.
Als es still wird, sehe ich, wie sich ein junger Mann vorsichtig über mich beugt. Seine schwarzen Haare, die ihm etwa bis zum Kinn reichen, fallen ihm ins Gesicht und seine schwarzen Augen blicken besorgt. Mein Körper bäumt sich vor Schmerz auf und die Welt versinkt in Dunkelheit.

Blick ins Buch (Leseprobe)

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