„Gewissenlose Wege: Ein München Krimi“ von Georg Brun

Der leitende Münchner Oberarzt Bülent Atasoy wird vermisst: Als Anwältin Olga Swatschuk und ihre Partnerin Sonja von einem befreundeten Privatdetektiv bei dessen verdeckten Ermittlungen zu Rate gezogen werden, tun sich plötzlich Abgründe auf. Der ambitionierte Erfolgsmensch und liebevolle Familienvater ist in dubiose Geschäftsmodelle rund um illegale Organtransplantationen verwickelt.

Gehört der Spitzenmediziner gar einem weltweit operierenden Netzwerk an?
Als eine versprochene Spenderniere verschwindet, wird die Suche nach dem verschollenen Arzt zu einem Wettlauf gegen die Zeit.

Georg Brun | Kindle | Tolino | Taschenbuch

Er tastete sich einen dunklen Korridor entlang, hinter sich ein schabendes Geräusch. Er drehte sich um, konnte jedoch im Düstern nichts erkennen. Wo war er? Er fühlte sich orientierungslos und zunehmend hilflos. Obwohl er immer schneller ging, kam das Geräusch näher. Geradeaus, nur geradeaus verlief der Weg, die Dunkelheit wurde beinahe schwarz. Nun musste er die Arme nach vorne strecken. Es war stockfinster und er sah nichts mehr. Das Geräusch kam näher, wurde lauter, klang wie das Kratzen von Metall auf Steinboden, eher schleifend als klackernd. Unheimlich. Besorgniserregend. Ihm brach der Schweiß aus, er lief los, hinein in ein Nachtschwarz, wie er es nicht kannte. Arme voraus, rennen, atmen, kurzatmig werden. Angst. Laut nun das Geräusch, unmittelbar hinter ihm. Ein kalter Lufthauch …

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